Das sind die Held:innen
Danke – ihr habt entschieden! Wahnsinn, über 8000 Stimmen wurden abgegeben und jetzt ist es offiziell: Diese Projekte sind eure Nachbarschaftsheld:innen 2026!

Der Garten der Gemeinschaft
Im Stadtteil Hemer-Sundwig – einem Quartier mit besonderem Entwicklungsbedarf – ist unser „Nachbarschaftstreff“ seit 2021 zu einem wichtigen Ankerpunkt geworden. Jeden Freitag treffen sich dort etwa 50 Menschen verschiedener Altersgruppen, Herkünfte und Sprachen. Nicht jeder verfügt über große finanzielle Mittel und hat Zugang zu passenden Freizeit- und Begegnungsangeboten. Manche sind allein. Doch wir stärken das Miteinander im Viertel. Kinder spielen, Eltern kommen ins Gespräch und erfahren Unterstützung. Etwa 15 Ehrenamtliche tragen das Projekt. Dank einer LEADER-Förderung konnten wir 2025 eine brachliegende Fläche erschließen: mit barrierefreier Terrasse und Rampe als sicherem Treffpunkt. Doch uns fehlen Mittel für Sitzmöglichkeiten, Spielelemente und einen Fassadenanstrich.

Let's connect!
Das Ziel von Let's connect! ist die Enttabuisierung von Einsamkeit bei jungen Erwachsenen. Der Instagram-Account @let.s_connect klärt zum Thema Einsamkeit auf, gibt Tipps zum Umgang mit den eigenen Einsamkeitsgefühlen und zeigt niedrigschwellige Veranstaltungen in der Region zum Connecten mit anderen jungen Erwachsenen auf. Zusätzlich dazu besteht Let's connect aus einem monatlich stattfindenden Offenen Treff für alle zwischen 18 und 35 Jahren in der Kath. Familienbildungsstätte Koblenz. Jeden dritten Donnerstag im Monat von 19:00-21:00 Uhr kommen hier junge Erwachsene zusammen, um gemeinsam zu kochen, Gesellschaftsspiele zu spielen oder gemeinsam kreativ zu werden. Die Veranstaltungen finden alle ohne Anmeldung statt und sind für die Teilnehmenden kostenlos.

Freibad Strümpfelbach Sommer wie früher – nur heute
Nicht riesig, aber riesig herzlich. Vom Planschbecken bis zum Sonnenplatz – für jedes Alter ein Lieblingsort. Eine Tradition, die Wellen schlägt. Das Freibad Strümpfelbach ist ein Ort mit Geschichte – und ein Ort mit Zukunft. Seit den 1930er Jahren prägt es das soziale, kulturelle und sportliche Leben im Weinstädter Ortsteil Strümpfelbach. Die besondere Architektur, die außergewöhnliche Beckenform – an einer Längsseite dem natürlichen Flusslauf des Strümpfelbachs nachempfunden – sowie der alte, schattenspendende Baumbestand machen das Bad zu einem regionalen Kleinod. Gleichzeitig weist die Anlage heute einen deutlichen Instandhaltungsrückstau auf, der ohne gemeinschaftliche Unterstützung nicht mehr zu bewältigen ist. Der Freibadverein hat im Jan 2026 das Freibad von der Stadt übernommen.

Kneipenabend
Der Verein bringt einmal im Monat das Dorf zusammen. Organisiert ehrenamtlich einen Stammtisch (Kneipenabend) Alt und Jung trifft sich zum Austausch in einer geselligen Runde. Organisator ist der Dorfverein Ettenhausen e.V. Alle Mitglieder wechseln sich im laufenden Jahr ab und machen die Tätigkeit zu 100 % ehrenamtlich. Auf dem Land gibt es keine Gaststätte, keine Kneipe oder ähnliches. Seit einigen Jahren wird hier dagegen gewirkt. Mit Erfolg. Jeden ersten Freitag öffnet die ausgebaute Grillhütte zum Kneipenabend. Im Alter von 13–75 sind alle Altersklassen vertreten. Ein Erfolg für das Dorf und die Region. Bei warmen und kalten Getränken, lauschiger Musik und einem kleinen Snack ist immer gute Laune vorprogrammiert.

Küche für Alle am Stühlinger Kirchplatz – Aus gerettetem Essen wird Gemeinschaft
Die „Küche für Alle“ bringt Menschen zusammen, die sich im Alltag selten begegnen. Am Stühlinger Kirchplatz – dem sozialen Brennpunkt Freiburgs – treffen Wohnungslose, Nachbar*innen, Menschen mit Migrationsbiografie sowie Menschen mit Einsamkeitserfahrungen aufeinander. Aus geretteten Lebensmitteln kochen Ehrenamtliche jeden Mittwoch rund 100 Portionen kostenloses, warmes Essen für alle. Beim gemeinsamen Kochen und Essen entstehen Begegnung, Austausch und gelebte Vielfalt über Generationen hinweg. Gleichzeitig lernen die Beteiligten Alltagsdemokratie und kollektive Selbstorganisation: Sie planen, entscheiden und gestalten gemeinsam. Seit dem Projektstart am 01.04.2026 ist das ehrenamtliche Team kontinuierlich gewachsen. Das Projekt stärkt direkt nachbarschaftl. Teilhabe und Zusammenhalt.

Südcafé – ein Begegnungsort im Leipziger Süden
Im Südcafé geht es lebendig zu. Seit mehr als 10 Jahren treffen sich jeden Dienstag und Donnerstag Gäste und Nachbar:innen in der Peterskirche oder im Evangelischen Schulzentrum. Sie spielen Schach oder Scharade auf dem Smartphone, bringen sächsische, venezolanische und syrische Köstlichkeiten mit, bereiten sich auf B1-Sprachprüfungen vor - und sind vor allem miteinander im Gespräch. Mitmach-Angebote wie Trommelworkshops oder Bastelaktivitäten mit Kindern ergänzen das Café. Neben Hausaufgabenbegleitung, Hilfe bei Formularen führen wir auch kulturelle Veranstaltungen durch (Stadtrundgang, Trommelworkshops für Kinder, Äthiopische Kaffeezeremonie). Besonders Menschen, denen eine Anbindung an gesellschaftliches Leben schwer fällt, erleben im Südcafé eine Selbstwirksamkeit, die ihnen gut tut.

VITUS-Haltern am See e.V. Haus der Begegnung im Herzen der Stadt
VITUS (Verein für Integration, Teilhabe und Solidarität), getragen von ca. 150 Mitgliedern, unterhält in direkter Stadtmitte (Nähe zum historischen Alten Rathaus und Marktplatz) angemietete Vereinsräume, ca. 120 qm, barrierefrei zugänglich. Hier gibt es täglich verschiedenste Angebote: offene Cafes für Jedermann, Computerkurse, Deutsch für Asylbewerber, Nachhilfe für Grundschüler, Treffen integrativer Gruppen, Koch- und Musikevents, Ausstellungen, Beratung für vulnerable Personen... VITUS ist es wichtig, alle Schichten der Gesellschaft näher zusammen zu bringen und damit auch älteren und bedürftigen Menschen eine Anlaufstelle gegen Einsamkeit zu bieten - eine echte Nachbarschaftshilfe, anerkannt in der Stadtgesellschaft. SÄMTLICHE Angebote finden ehrenamtlich und kostenlos statt.

Tauschbibliothek Klieken
Die Tauschbibliothek Klieken Unsere Tauschbibliothek ist mehr als ein Ort für Bücher: Sie bringt Menschen in Klieken zusammen. Hier wird nicht nur gelesen und getauscht, sondern auch miteinander gesprochen, gelacht und Neues entdeckt. Bei Aktionen wie gemeinsamen Lesenächten entstehen Begegnungen zwischen Menschen, die sich vorher nicht kannten. Untergebracht in der Nordempore der Kirche, führt sie auch Menschen an diesen besonderen Ort, die ihn sonst kaum besuchen, und baut so ganz nebenbei Berührungsängste ab. So wächst aus Büchern, Ideen und gemeinsamen Erlebnissen ein lebendiges Miteinander im Dorf.

Nachbarschaft baut mit: Der Bauwagen der Mäusegruppe wird wieder lebendig
Im Caritas-Familienzentrum / Integrative Kindertageseinrichtung am Dördelweg in Iserlohn steht ein Bauwagen im Außenbereich der Mäusegruppe. Für die jüngsten Kinder von etwa vier Monaten bis drei Jahren ist er ein wichtiger Ort zum Spielen, Entdecken, Zurückziehen und Ausprobieren. Der Bauwagen ist erhaltenswert, braucht aber Pflege: Die untere Holzverkleidung ist teilweise morsch, der Eingangsbereich soll geprüft und die Gestaltung aufgefrischt werden. Eltern, Ehrenamtliche, Pfadfinder:innen und Nachbar:innen sollen gemeinsam mit anpacken. So wird aus einer notwendigen Instandsetzung ein Mitmachprojekt für Familien, Kita und Nachbarschaft.

Mobiler Mittagstisch mit warmen Essen
In unserer Gemeinde gab es nur Gefrierkost für nicht mobile Menschen. Die örtliche Nachbarschaftshilfe nimmt sich nun diesem Thema an. Ehrenamtliche Helferinnen holen das Essen in speziellen Warmhalteboxen in einer Metzgerei, die mittags ein warmes Essen über die Strasse anbieten, ab. Dann wird es im eigenen Fahrzeug kostenlos zu den Menschen gebracht.

Nachbarschaftstreff Kupfer
Das Kupfer ist ein Treff für armutsbetroffene Menschen. Egal ob jung oder alt, alleinerziehend, migrantisiert oder nicht migrantisiert, obdachlos, working-poor oder Leistungsbezieher*innen. Gäst*innen gestalten die Angebote selbst und helfen ehrenamtlich. Das ist erlebte Teilhabe. Durch Gemeinschaft und Austausch finden sie einen Weg aus der armutsbedingten Einsamkeit. Das Besondere, auch Menschen ohne Armutserfahrung besuchen den Treff, kommen in Kontakt, helfen mit und bauen damit Berührungsängste und klassistische Vorurteile ab. Im Treff gibt es kostenfrei: offene Beratung bei Problemen und Notlagen, Mittagstisch, Kaffeekränzchen, PCs, gemeinsames Spielen und Musizieren. Auch wird über das Erleben von Armut gesprochen. Das stärkt alle. Armut ist nicht selbstverschuldet.

Erzählcafé der Verbandsgemeinde Kelberg
Das Erzählcafé besteht seit September 2023. Einmal im Monat treffen sich Menschen, um ihre Gedanken, Erlebnisse, Erfahrungen über ein vorgegebenes Thema zu diskutieren. Ein Team aus Ehrenamtlichen, überwiegend Experten für die regionale Geschichte der Vulkaneifel, legt die Themen fest und bereitet diese inhaltlich vor. Themen waren beispielsweise: Bestattungs- und Erinnerungskultur; Erntegeschichten von der Arbeit auf dem Feld, Gestern-heute-morgen: Filme, Kino, Unterhaltung, Einkaufen im Wandel, Heimatgeschichte-Autorenlesung, Tradition niederländischer Nikolaus, angeholte Kinder, Kamilletraud. Anschließend gibt es Kaffee und Kuchen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Circa 30 Personen nehmen teil und freuen sich monatlich auf die Gesellschaft und anregenden Gespräche zu den Themen.

Soulbuddy-Match
Das Projekt „Soulbuddy-Match“ ist das Herzstück von Soulbuddies e.V. mit nachhaltiger Wirkung für psychische Gesundheit und gegen Einsamkeit junger Menschen. Angesichts steigender psychischer Belastungen und überlasteter Hilfesysteme trifft es eine zentrale Versorgungslücke. Psychisch belastete Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene erhalten eine kostenfreie, niedrigschwellige 1:1-Begleitung durch psychologisch geschulte Ehrenamtliche. In verlässlichen, meist wöchentlichen, mehrmonatigen Treffen entstehen tragfähige Beziehungen, die Zugehörigkeit, Vertrauen und soziale Einbindung fördern. Isolation und Ausgrenzung werden reduziert, Selbstwirksamkeit und Teilhabe gestärkt. Ziele sind Verstehen der Problemlagen des Kindes, Finden psychischer Ressourcen und Anbahnen professioneller Hilfen.

Caritashaus der Begegnung Irrel
Wir bieten Angebote wie Mittagstisch für Senioren, Französisch Konversation, Gesprächstreff GEMeinsamkeit, Gedächtnistraining, Wanderungen, Smartphone Sprechstunde,Malgruppe für Erwachsene, offene Skatrunde, Friedhof, Taxi und Begegnung, Kochkurse, Vorträge und und und.
Niemand is(s)t allein - Suppenessen für alle in Horn-Bad Meinberg
Niemand is(s)t allein lädt jeden Freitag zu einer vegetarischen Suppe ein. Eingeladen sind dabei alle Menschen, die gerne in Gemeinschaft essen. Auf diese Weise sitzen ganz unterschiedliche Menschen miteinander am Tisch. Freundschaften sind auf diese Weise entstanden, Menschen verabreden sich - zum gemeinsamen Essen oder zum Spazierengehen am Nachmittag. Fester Bestandteil des Jahreslaufs sind das Sommerfest, bei dem gegrillt wird, und die Weihnachtsfeier, bei dem ein festliches Essen und Programm angeboten wird. Auch hat die bulgarische Gemeinde, zu der wir guten Kontakt pflegen, und deren Mitglieder in der Nachbarschaft wohnen, schon zum Mittagessen eingeladen. Durch die Anwesenheit unserer Sozialarbeiterin ist das Suppenessen eine Anlaufstelle für Rat und Unterstützung geworden.

Südstadt-Theater
Einmal die Woche treffen sich die Seniorinnen im Südstadt-Treff der Stadtteilarbeit, um gemeinsam Theater zu spielen. Die wöchentlichen Proben und regelmäßigen Auftritte halten fit. Alle Stücke werden selbst geschrieben und werden im Ensemble gemeinsam entwickelt. Die Themen wechseln und sprechen so unterschiedliche (Alters-)Gruppen an. Es werden immer eigene Erlebnisse wie Flucht und Vertreibung oder das alt werden thematisiert. Mal als Märchen, mal musikalisch, mal ernst, mal fröhlich. Fast jährlich gibt es ein neues Theaterstück, das nicht nur in der Südstadt, sondern z.B. auch in Altersheimen, bei Urlaub ohne Koffer oder in den einzelnen Stadtteilen aufgeführt wird. Das Südstadt Theater bringt Freude, Kultur und Alltagsflucht ins Quartier - unabhängig vom Einkommen!
Pop-up Kiezladen Miteinander
Der Kiezladen Miteinander ist ein kostenfreier Nachbarschaftstreff in Neu-Tempelhof, betrieben vom gemeinnützigen Verein Futur:ista e.V. In den Wintermonaten verwandeln engagierte Nachbar:innen einen Eisladen in ein offenes Wohnzimmer für alle: zum Treffen, Reden, Mitmachen. Das Programm ist bunt und niedrigschwellig – von offenem Café und Jugendcafé über Kreativtreffen, Foodsharing und Sprachcafé bis zu Infoabenden, Zukunftsgesprächen und Arbeitsgruppen, in denen Nachbarinnen und Nachbarn den Kiez gemeinsam gestalten. Die Getränke sind kostenlos, alle sind willkommen. Das Projekt stärkt den sozialen Zusammenhalt, baut Brücken zwischen Menschen unterschiedlicher Generationen und Hintergründe und macht Einsamkeit im Alltag ein Stückchen kleiner – ganz aus der Mitte der Nachbarschaft heraus.

Adorfer Kürbismädels basteln mit Senioren
Regelmäßig besucht unser Team Senioren Seniorenheime in der Nähe um mit den Bewohnern zu basteln, zu singen oder einfach nur Zeit zu verbringen

KulturBahnhof Aßling - einen soziokulturellen Begegnungsort partizipativ entwickeln
Mit bürgerschaftlichem Engagement wird patizipativ und kolaborativ aus einem leerstehenden Bahnhofsgebäude ein Nachbarschafts-Treff für den ganzen 4.000-Seelen-Ort. 'Von Vielen für Viele' werden Angebote in den Bereichen Kultur, Bildung uns Soziales entwickelt und umgesetzt. Generationenübergreifend oder generationenspezifisch bilden sich Arbeitsgemeinschaften, die z.B. den KulturKiosk als multfunktionalen Aktions- und Begegnunsraum managen und mit Leben füllen, den stellWERKraum für Kreativworkshops für Jung und Alt bespielen oder den Kulturgarten gemeinsam gestalten, um diese Räume als gemeinwesensorientierte Projekt- und Begegnungsorte für die Nachbarschaft anzubieten. Es bilden sich verschiedene vernetzte und offene Gemeinschaften alternativ zu Vereinsamung und Vereinzelung.

Café International Büchenbeuren - Nachhaltige Teilhabe und globale Verantwortung
Das Café International Büchenbeuren ist für viele Menschen ein Stück Zuhause geworden. Seit über zwölf Jahren bringt es Menschen unterschiedlicher Generationen und Hintergründe zusammen. Dabei wurde deutlich: Einsamkeit ist ein zentrales Thema – generationenübergreifend. Ob Senior:innen, Familien oder neu Zugezogene – viele suchen Kontakt und Zugehörigkeit. Darauf reagiert das Café aktiv: Mehrmals wöchentlich schaffen Angebote Begegnung, Austausch und echte Verbindungen. Hier entstehen Gespräche, Unterstützung und Gemeinschaft. Gleichzeitig richtet sich unsere Arbeit an den 17 Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030 der Vereinte Nationen aus. In einer Zukunftswerkstatt wurden gemeinsam mit Besucher:innen konkrete Ideen zur Umsetzung entwickelt. So wird Teilhabe konkret gelebt – jeden Tag.

Quartierstreff Empelde - ein Ort für alle!
Im Quartierstreff treffen sich Menschen jeden Alters aus der Nachbarschaft, um sich kennenzulernen, zu spielen, kochen, aktiv zu sein. Viele ehrenamtlich Engagierte sorgen für tolle Aktionen und Veranstaltungen und setzen sich in Arbeitsgruppen für positive Veränderungen in ihrem Quartier sein. Ob Mobilität, Umwelt oder Soziales - die Nachbarn denken und gestalten mit!
Gemeinsamer Mittagstisch- Gemeinsam isst man weniger allein
Unter dem Motto „Gemeinsam isst man weniger allein“ möchte der Verein Nachbarn füreinander e.V. in Zusammenarbeit mit dem ZMO in Mainz-Bretzenheim einen gemeinsamen „geselligen Mittagstisch“ aufbauen. Das Angebot: Zunächst einmal monatlich an einem Dienstag für alle, die kommen, ein Mittagsmenü anzubieten. Langfristig soll das Projekt ausgebaut werden und ein wöchentliches Angebot soll stattfinden. Der Verein Nachbarn füreinander e.V. und auch das ZMO kooperieren seit geraumer Zeit, insbesondere im Bereich der Seniorenarbeit. Das Ziel des Vereins ist, dass insbesondere ältere Menschen so lange wie möglich zuhause leben können. Dazu dient unser niederschwelliges Angebot, Menschen im Alltag zu unterstützen.
Begegnungscafé in Schrozberg
Das Begegnungscafé in Schrozberg findet monatlich statt und bietet einen offenen Raum für Austausch, Begegnung und Ermutigung. Es ist ein Ort der Gemeinschaft, an dem alle Menschen den gleichen Wert und die gleiche Wertschätzung erfahren. Hier treffen sich sowohl in der Stadt geborene Einwohner als auch neu zugezogene Menschen und Migranten im Stadtzentrum. Das Café wird so zu einem Ort der Begegnung, an dem Unterschiede nicht trennen, sondern Brücken bauen. Der Mehrwert für die Nachbarschaft liegt vor allem in der Förderung von Begegnung, Integration und sozialem Zusammenhalt. Menschen, die sonst möglicherweise keinen Kontakt miteinander hätten, erhalten hier die Möglichkeit, sich kennenzulernen und Beziehungen aufzubauen. Dadurch entsteht ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl im Ort.

Geselliges Seniorenfrühstück – Gemeinsam statt einsam
Mit unserem Projekt setzen wir dem demografischen Wandel und fortwährenden Rückgang von Alltags- und Begegnungsorten ein monatlich stattfindendes Treffen für Ältere in der ländlich geprägten Kleinstadt Themar entgegen. Wir schaffen damit einen Raum für persönliche Begegnungen mit aktiven Gesprächen und einem lebendigen Austausch, der altersbedingter Einsamkeit entgegenwirkt. Die Teilnahme ist bewusst unentgeltlich. Jede*r kann stattdessen ggf. wie gewünscht etwas mitbringen. Doch neben dem geselligen gemeinsamen Frühstück werden hierbei auch Strickanleitungen, Plätzchenrezepte, Fotos und Klatsch und Tratsch ausgetauscht. Ab und an bringen die Senior*innen bestimmte Wunschthemen mit (z.B. “Engagement und Ehrenamt im Alter”, “Mundart und Dialekte”, “Sicher gegen Betrug: Enkeltrick und Co.”).

Mehr als ein Projekt: Ein Verein, der verbindet
Der Bürgerverein steht für das, was unseren kleinen, beschaulichen Ort Rahnsdorf-Wilhelmshagen im Kern ausmacht: Gemeinschaft, Zusammenhalt und persönliches Engagement. Mit viel Herzblut schaffen die Mitglieder Räume für Austausch, Miteinander und Identifikation mit dem eigenen Wohnort. Viele Aktivitäten entstehen aus Eigeninitiative, freiwilligem Einsatz sowie durch interessierte Nachbarn und Mitmenschen, die tatkräftig unterstützen und sich für ihren Ort einbringen. Das Preisgeld würde helfen, neue und bestehende Projekte leichter umzusetzen und das ehrenamtliche Engagement weiter zu stärken. Gerade in einer Zeit, in der gegenseitige Unterstützung immer wichtiger wird, verdient dieser Einsatz besondere Anerkennung.

Gartencafé des Freihamer Freiluftgartens
Inmitten eines der größten Neubaugebiete Europas setzt das Gartencafé des Freihamer Freiluftgartens ein Zeichen für gemeinschaftliches Miteinander! Wo tausende Menschen neu Fuß fassen, bringen wir Nachbar*innen zusammen und schlagen Brücken aus der Einsamkeit. Bei Live-Musik, selbstgebackenem Kuchen und hausgemachter Kräuterlimonade schaffen engagierte Ehrenamtliche im Sommer einmal im Monat einen Ort der echten Begegnung. Hier kommen Nachbar*innen verschiedenster Herkunft sowie Menschen mit und ohne Behinderung ganz ungezwungen zusammen. Jede*r ist willkommen! Wir bewerben uns als „Held:innen der Nachbarschaft“, weil wir zeigen möchten, dass Inklusion und Integration am besten dort funktionieren, wo man sich auf Augenhöhe trifft: im Grünen, bei einer guten Tasse Kaffee.
altersarmut Ulm nein e.V.
Wir sind die erste Vereinigung von Bürgern für Bürger in Ulm, die sich ganz den finanziell schwachen Seniorinnen und Senioren widmet und dabei Menschen verbindet. Wir bieten praktische Hilfe und Wege aus der Einsamkeit. Altersarmut ist besonders schlimme Armut. Im Alter kann man sich definitiv nicht mehr davon befreien. Und es wird immer anstrengender und besorgniserregender, damit zu leben. Da setzen wir an, mit praktischer Hilfe, die unterstützt und begleitet, Mut macht und Freude bringt. Das hilft physische und psychische Not lindern. Wir bieten begleitende Maßnahmen zu Grundsicherung oder Wohngeld im Alter. Die Lebensleistung aller Senioren soll honoriert werden, das Leben soll menschenwürdig und lebenswert sein. Wir helfen mit Rat und Tat, die Einzelperson steht im Mittelpunkt.

Begleitprojekt AGNES
AGNES unterstützt Nachbarinnen, die sich einsam fühlen, durch regelmäßige Begegnungen mit einer festen freiwillig engagierten Person aus dem Kiez. So entstehen verlässliche Kontakte und gemeinsame schöne Momente. Darüber hinaus organisiert AGNES vielfältige Veranstaltungen, um das Thema Einsamkeit zu enttabuisieren, zu sensibilisieren und niedrigschwellige Begegnungen zu fördern – zum Beispiel durch Workshops, Diskussionen, Spaziergänge, Kiezbrunchs, Ausflüge und Feste. Seit 2026 ist zudem die mobile Plauderbank im Kiez unterwegs, um Menschen direkt vor Ort zu erreichen und Brücken zu bestehenden Angeboten zu schlagen.

Zusammen mehr Nachbarschaft im Quartier
Die rund 100 Mitglieder unserer Bürgerinitiative engagieren sich in unterschiedlichen Gruppierungen und kümmern sich um unser Quartier und die Menschen darin. Ein zentrales Element unserer Arbeit ist das Reparaturcafé, das wir an 2 Standorten regelmäßig anbieten. Daran angeschlossen sind der offene Nähtreff und die IT-Lotsen, letztere als Kümmerer im digitalen Alltag. Ein besonderer Fokus liegt auf der Integration und Unterstützung internationaler Mitbürger durch unsere Initiative Ukrainer und Freunde in Neunkirchen. Die Internationalen Kochfrauen fördern mit ihren gemeinsamen Kochaktionen – inklusive Demenz-Kochen im Kath.-v.-Bora-Haus – Integration und interkulturellen Dialog. Im Bereich Grünpatenschaften werden zweimal jährlich nachbarschaftliche Pflanztauschbörsen organisiert.