Das sind die Held:innen aus Hamburg
Danke Hamburg – ihr habt entschieden! Wahnsinn, über 3000 Stimmen wurden abgegeben und jetzt ist es offiziell: Diese Projekte sind eure Nachbarschaftsheld:innen 2026!
Danke Hamburg – ihr habt entschieden! Wahnsinn, über 3000 Stimmen wurden abgegeben und jetzt ist es offiziell: Diese Projekte sind eure Nachbarschaftsheld:innen 2026!
Das Projekt mit den meisten Stimmen erhält 2.000 Euro Preisgeld.

Das Naturbad ist ein wertvoller Ort der Entspannung und der Begegnung in Langenhorn. Er wird betrieben vom Sportverein Hamburger Turnerbund von 1862 e.V. Ohne die vielen fleißigen ehrenamtlichen Helfer wäre dieser naturnahe Ort nicht zu erhalten.
Die Projekte auf Platz zwei und drei erhalten jeweils 1.000 Euro Preisgeld.
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Es gibt zahlreiche Menschen, die in ihrer Freizeit ihre Nachbarschaft von achtlos auf den Boden geworfenem Müll befreien. Ich habe eine Webapp entwickelt, die dieses Engagement sichtbar macht. Auf einer interaktiven Karte kann eingetragen werden, wo man selbst aktiv war. Gleichzeitig kann auf einem Blick gesehen werden, wo andere Hamburgerinnen und Hamburger bereits Müll gesammelt haben. Darüber hinaus soll die Plattform es ermöglichen, sich mit anderen Menschen aus der eigenen Stadt zu vernetzen. Gemeinsam kann nicht nur mehr bewegt werden, sondern gemeinsam macht es auch mehr Spaß! Ab dem Frühjahr finden monatliche Cleanups statt, an denen alle Hamburger:innen unkompliziert teilnehmen und neue Kontakte knüpfen können.

Das Projekt bietet an jedem letzten Freitag im Monat für Nachbar*innen und junge Nachwuchsmusiker*innen u.a. die Möglichkeit, sich zu einem Koch- und Konzertabend im Kölibri am Hein-Köllisch-Platz zu treffen. Die bunte Koch-Gruppe wählt ein vegetarisches Gericht/Rezept aus und kocht es ab nachmittags im Kölibri mit und für die Nachbarschaft/Besucher*innen des Küchenkonzertes (60-80 Gäste). Die Kochgruppe und der Konzertbesuch sind grundsätzlich offen und kostenfrei. Das nachbarschaftliche Projekt wird seid über 10 Jahren von Rike Salow, einer Mitarbeiterin der GWA-St. Pauli e.V., ermöglicht. Sie verantwortet die Planung des sehr beliebten Kölibri-Projektes. Die vielfältige Nachbarschaft ist mit diesem Projekt zusammengewachsen. Kooperativ wird es auch manchmal außer Haus veranstaltet
Projekte auf den Plätzen vier bis zehn erhalten jeweils 500 Euro Preisgeld.

Silbersack Hood Talentförderung ist eine gemeinnützige Initiative im Stadtteil St. Pauli, die Kinder und Jugendliche durch Angebote in Sport, Musik, Kunst und Bildung stärkt. Ziel ist es, junge Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung zu begleiten, ihre Talente sichtbar zu machen und ihnen positive Zukunftsperspektiven zu eröffnen. Der Mehrwert für die Nachbarschaft liegt in der nachhaltigen Stärkung des sozialen Miteinanders: Sinnvolle Freizeitangebote wirken präventiv gegen Ausgrenzung, Konflikte und Perspektivlosigkeit. Jugendliche übernehmen Verantwortung, erleben Zugehörigkeit und bringen ihre Fähigkeiten aktiv in den Stadtteil ein. Gleichzeitig fördert die Silbersack Hood den Austausch zwischen Generationen und vernetzt lokale Akteur*innen.

Das BOOT ist ein Nachbarschaftsprojekt im Osterbrook in Hamburg Hamm und seit 2021 ein gemeinnütziger Verein mit 100 Mitgliedern. Wir bieten kostenlos Kultur an und fördern Wassersport – das ganz einfach und unkompliziert. Seit 2023 sind wir auf einem Grundstück an der Bille und haben einen wunderschönen Ort für Alle ins Leben gerufen. Es gibt Konzerte, Kanus zum Leihen, einen Strand und ein Zelt-Café. Mit Euch gemeinsam wollen wir auf der Bille den Hamburger Ostern entdecken und mitten in der Stadt schöne Tage am Wasser haben. Bekannt geworden sind wir durch das jährlich von uns veranstaltete Osterbrooklyn-Nachbarschafts- und Musikfestival, das wir seit 2017 durchführen.

Unser Nachbarschaftstreff ist ein kostenfreies, offenes Angebot für Kinder und Erwachsene aus der Nachbarschaft. Er schafft einen geschützten Raum für Begegnung, Austausch und gegenseitige Unterstützung. Bei Kaffee und Tee, gemeinsamen Gesprächen, Spielen, Bastelangeboten und Yoga kommen Menschen unterschiedlichen Alters und Hintergrunds zusammen. Der Treff stärkt das Miteinander, fördert soziale Kontakte und bietet niedrigschwellige Möglichkeiten, sich einzubringen, Hilfe zu finden und Gemeinschaft zu erleben.

Das Rästel-Dinner führt Generationen und Kulturen am Esstisch zusammen. Klasse 7b der Stadtteilschule Altona lud zum interaktiven Stadtteil-Dinner, bei dem das Menü nicht einfach serviert wurde. Die Gäste aus der Nachbarschaft entschlüsselten gemeinsam die Gänge durch das Lösen verschiedener Rätsel. Gemeinsam mit Profi-Unterstützung kochten die Schüler*innen ein Drei-Gänge-Menü, dekorierten den Raum und führten durch den Abend. Das Dinner schafft eine Begegnungsstätte im Viertel, baut Berührungsängste zwischen Schule und Anwohnenden ab und fördert den sozialen Zusammenhalt. Die Jugendlichen lernen Selbstwirksamkeit und Gastgeberschaft, die Nachbar*innen erleben einen Abend voll kulinarischer Überraschung und Gemeinschaft – samt „Mitbring-Dessert-Buffet“, das den Dialog zusätzlich belebt.

Wir bringen Buchholz' erstes E-Carsharing-Fahrzeug auf die Straße. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt. Das Fahrzeug wird jeweils für ein Jahr in drei unterschiedlichen Nachbarschaften stationiert sein, um dort eine Möglichkeit zu schaffen, E-Mobilität und Carsharing unmittelbar vor Ort auszuprobieren. Wenn genügend Nachfrage generiert wird, könnte ggf. ein festes Angebot folgen. Die Volksbank Lüneburger Heide fördert das Projekt, in dem sie die Leasingraten für drei Jahre übernimmt. Alle weiteren laufenden Kosten (Versicherung, Kosten für Erhöhung der Kilometerleistung im Leasingvertrag, Fahrzeugpflege, jährliche Hauptuntersuchung etc.) sollen über Spenden finanziert werden.

Viele Menschen möchten sich engagieren, finden dafür im Alltag jedoch kaum Zeit oder wissen nicht, wo sie ansetzen können. Der tatkräftig e. V. schafft einen niedrigschwelligen Zugang zum Ehrenamt und verbindet engagierte Hamburger:innen mit lokalen Initiativen, die aufgrund von Personalmangel oder steigenden Bedarfen Unterstützung benötigen. Durch eintägige Hilfseinsätze stärken wir Nachbarschaften konkret und nachhaltig: Freiwillige leisten praktische Hilfe, lernen soziale Einrichtungen und Projekte in ihrem Stadtteil kennen und erleben Begegnungen auf Augenhöhe. So fördern wir Zusammenhalt, bauen Berührungsängste ab und wecken Freude am Miteinander – oft verbunden mit dem Wunsch, sich langfristig weiter für Hamburg zu engagieren.
Die unter Denkmalschutz stehende Kapelle 6 auf dem Ohlsdorfer Friedhof wird zur Begegnungsstätte. Neben Konzerten, Lesungen und Diskussionsrunden, wollen wir den Austausch fördern, die Besucher miteinander ins Gespräch bringen und die Ressourcen vor Ort bündeln. Jeder kann sich mit seinen Kenntnissen und Wissen einbringen. Wir wollen nicht nur unterhalten, sondern etwas in Gang bringen. So sind durch einen Vortrag über alte Obstbaumsorten, an die 200 vom aussterben bedrohte Bäume auf dem Ohlsdorfer Friedhof gepflanzt worden. Es gibt Kleidertauschbörsen. Nachbarn bringen sich im Repair-Café oder mit Vorträgen und Diskussionsrunden ein und geben Wissen weiter z.B. über gewaltfreie Kommunikation, Homecare oder wie man seinen Garten Insektenfreundlich gestaltet, ein. Der Eintritt ist frei.