Wer ist dein:e Nachbarschaftsheld:in?
Stimme jetzt für dein Lieblingsprojekt aus der Nachbarschaft ab und unterstütze Engagement direkt vor deiner Haustür.
Deine Stimme macht den Unterschied – und bewirkt direkte Veränderung in deinem Viertel.
Pro Person darf eine Stimme vergeben werden, erzähl also auch anderen davon!

Gaumenschmaus
Wir sind eine Gruppe Frauen und ein Mann, die nun seit insgesamt drei Jahren in den Räumen der evangelischen Kirche in Erkelenz kochen dürfen. Wir gestalten alle 4 Wochen ein mehrgängiges Menü und laden zum Essen alleinstehende Personen ein. Diese melden sich vorher, um ihr Interesse zu bekunden und kommen in einen Lostopf. Es werden bis zu 15 Gäste ausgelöst. Dazu kommen noch persönlich eingeladen Gäste von jeder/ m Köchin/Koch. Gegessen wird dann gemeinsam mit den Köch-inn-en.. Wir beginnen mit einem Mocktail zur Begrüßung. Danach folgt ein Salat, dann eine Suppe, gefolgt vom Hauptgang und einem Dessert. Abschließend servieren wir noch Kaffee oder Tee. Gelegentlich finden sich auch ein paar Musiker ein, die für musikalische Untermalung sorgen.

Besuchsdienst beieinander
Unser Projekt wurde im Mai 2012 gegründet. Wir sind eine Gruppe von Frauen und Männern, die ehrenamtlich Seniorinnen und Senioren, die zu Hause alleine leben, besuchen. Wir schenken Ihnen unsere Zeit, unsere Zuwendung und Wertschätzung. Diese Besuche finden 1 x die Woche für 2 Stunden (oder mehr) statt und werden gemeinsam gestaltet, mit Spaziergängen, Spielen, Lesen und Unterhaltung. Die Besuche finden Eins zu Eins statt und manche laufen schon über Jahre.

Begleitprojekt AGNES
AGNES unterstützt Nachbarinnen, die sich einsam fühlen, durch regelmäßige Begegnungen mit einer festen freiwillig engagierten Person aus dem Kiez. So entstehen verlässliche Kontakte und gemeinsame schöne Momente. Darüber hinaus organisiert AGNES vielfältige Veranstaltungen, um das Thema Einsamkeit zu enttabuisieren, zu sensibilisieren und niedrigschwellige Begegnungen zu fördern – zum Beispiel durch Workshops, Diskussionen, Spaziergänge, Kiezbrunchs, Ausflüge und Feste. Seit 2026 ist zudem die mobile Plauderbank im Kiez unterwegs, um Menschen direkt vor Ort zu erreichen und Brücken zu bestehenden Angeboten zu schlagen.

Frühstück im Tableau
Das Projekt versteht sich als ein „Ort der Begegnung“ und dient der Begegnung mit dem Fremden (den fremden Deutschen, fremden Kindern, fremden Alten, fremden Menschen mit Behinderung, fremden Menschen mit Migrationshintergrund, den fremden Nachbarn). Das gemeinsame Frühstück ist kostenlos und bildet den Rahmen für Gespräche und Spiele. Das „Frühstück im Tableau“ hat keine ausgemachte Zielgruppe die sich nach Alter, Geschlecht, Herkunft, Sprachvermögen differenziert, das Gegenteil ist der Fall. Im Durchschnitt betrug die Teilnehmeranzahl 2026 zwischen 40 – 80 Besuchenden. Die Gäste sind zu 50% Ü55 Jahre alt, rund die Hälfe hat einen Migrationshintergrund. Wir sind zu einem richigen Stadtteiltreff geworden.

Radeln ohne Alter Stützpunkt Koblenz
Der organisierte Rikscha-Service für JederFrau/Mann, ist eine sozial verbindende, klimaneutrale Mobilität sowie generationsübergreifend von Pilot zu Fahrgast. Wir planen gemeinsame Aktionen zu Festen, Einrichtungen und individuelle Aktionen aller Art. Dieser Service soll unsere Nachbarn sowie Bürger in die Lage versetzen, wieder ihr persönliches Freizeit-Umfeld (Mosel, Rhein, Lahn) zu erweitern. Dies soll Mobilitäts- und Lebensqualitäts-steigernd sowie die Soziale Teilhabe fördernd, indem Treffen außerhalb des zu Hauses wieder möglich sind und die schöne Region zu zweit mit ehrenamtlichen Pilot wieder entdeckt werden kann. Zudem engagieren wir uns im sozialen Umfeld unsere Nachbarn und begleiten sie aus der sozialen Isolation in ein gesellschaftliches Miteinander mit zahlreichen Aktionen

Wellcome-Engel Bergedorf
Das Projekt „Wellcome“ unterstützt junge Familien durch ehrenamtliches Engagement im Alltag mit einem Neugeborenen. Ehrenamtliche besuchen Familien ein- bis zweimal pro Woche und übernehmen stundenweise die Betreuung des Babys – sie spielen, gehen spazieren und schaffen Freiräume. So gewinnen Eltern Zeit zum Durchatmen und Kraftschöpfen in einer oft herausfordernden Lebensphase. Gleichzeitig wirkt das Projekt gezielt gegen Einsamkeit: Die Ehrenamtlichen sind verlässliche Ansprechpersonen, schenken Aufmerksamkeit und ein offenes Ohr. Besonders für versorgende Elternteile, meist Mütter, entsteht so ein wertvoller sozialer Kontakt, der Isolation vorbeugt und Verbindung stärkt.
Eine Begegnungsstätte für alle
Wir sind eine Nachbarschaftshilfe und unterhalten im Kernort Hohenhameln eine Begegnungsstätte, die allen Bürgerinnen und Bürgern offensteht. 2025 fanden hier 471 Veranstaltungen statt, an denen 5559 Personen teilnahmen. Wir pflegen geselliges Beisammensein, und es gibt ein buntes Veranstaltungsprogramm: gemeinsames Kochen und gesunde Mittagsmahlzeiten, Angebote zur Gesundheitsförderung, Tanzen, Vorträge und Fortbildungen, Schulungen im Umgang mit Smartphone, Tablet und PC und haben einen Internet-Treff, um die digitale Teilhabe zu fördern. Wir schaffen immer wieder Möglichkeiten zur kulturellen Teilhabe, organisieren Theaterbesuche außerhalb der Gemeinde, haben eine Opern- und Schauspielaufführung per Stream angeboten und veranstalten literarische Lesungen und Ausflugsfahrten.
Aktive Bürger/innen Cappel
Seit 2011 (seit 2012 als e.V) sind die Aktiven Bürger/innen Cappel (ABC) unser Projekt. In mittlerweile 22 Gruppen ergeben sich monatlich mehr als 30 Termine, an denen ca. 400 Personen teilnehmen. Dazu kommen noch monatlich oder jährlich gruppenübergreifende Aktivitäten. Die Gruppen organisieren sich selbst. Der Vorstand kümmert sich um die Gesamtorganisation. Der Verein hat z.Zt. ca. 240 Mitglieder, die Aktivitäten sind aber offen für alle Bürger/innen, auch über den Stadtteil hinaus. Kontakte pflegen wir intensiv über digitale Medien. in 5 EDV-Gruppen helfen wir bei deren Handhabung. Im von uns mitgetragenen Repaircafé ist ABC für den Café-Teil verantwortlich.