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Sozialmanagement gegen Einsamkeit in der Weststadt Parchim – Nachbarschaft stärken, Teilhabe sichern
In der Weststadt Parchim erleben viele Menschen zunehmende soziale Isolation. Besonders ältere alleinlebende Personen, Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen oder Menschen in belastenden Lebenssituationen sind betroffen. Das Projekt des DRK-Kreisverbandes Parchim e.V. setzt genau hier an: Mit einem neuen Sozialmanagement im Quartier werden Menschen frühzeitig erreicht, unterstützt und wieder in soziale Beziehungen eingebunden. Durch Begegnungsangebote, aufsuchende Sozialarbeit, individuelle Beratung und den Aufbau von Nachbarschafts- und Ehrenamtsnetzwerken entsteht ein verlässliches Unterstützungsystem direkt im Wohnumfeld. Ziel ist es, Einsamkeit nicht nur zu begleiten, sondern aktiv zu verhindern und soziale Teilhabe im Quartier nachhaltig zu stärken.

Oher Bürgerverein
Zweck des Oher Bürgervereins ist die Förderung des Zusammenhalts, der lokalen Demokratie und der Gemeinschaft in unserem kleinen Reinbeker Stadtteil. Keimzelle des Vereins ist der kleine Brötchenladen „Kiek In“. Der Bürgerverein betreibt ihn erfolgreich. Der Kiosk ist in der Zeit zum lebendigen Dorfmittelpunkt und zur Institution im Ort geworden. Hier halten die Oher bei einem Becher Kaffee einen kleinen Klönschnack, tauschen Neuigkeiten aus und treffen Verabredungen. So sind aus Nachbarn Freunde geworfen. Darüber hinaus organisiert und gestaltet der Verein gemeinsam mit anderen Institutionen Sommer- und Adventsfeste, Spielnachmittage, Info-Veranstaltungen mit dem Bürgermeister, Neujahrsempfänge, Garten- und Müllsammelaktionen, Lesungen für Kinder und andere Aktivitäten für Jung und Alt.

M38 - Inklusiver Treff im Stadtteil Kiel-Mitte
Im M38 haben Bürger*innen die Möglichkeit kostenfreie Angebote wie gemeinsames Nähen samt Anleitung, Stricken, Gesellschaftsspiele oder kostenfreie Ernährungsberatung zu nutzen. Wir unterstützen menschen mit eigenen Ideen, um selbst aktiv Angebote zu gestalten. Das Herzstück des M38 und der vielfältigen Angebote ist die kostenfreie Sozialberatung. Wir helfen Ihnen bei Fragen zu persönlichen Problemen, zu familiären Angelegenheiten, zu Behörden- und Ämterangelegenheiten und vielen weiteren Themen. Wir unterstützen und vermitteln weitere Hilfestellen. Terminvereinbarungen sind meist zeitnah und kurzfristig möglich. Interkulturelle und inklusive Projekte haben im M38 ein Zuhause gefunden. Ein tolles Vorzeigeprojekt ist z.B. das Treffen der Kulturen, welches regelmäßig wöchen

Nachbarschaft baut mit: Der Bauwagen der Mäusegruppe wird wieder lebendig
Im Caritas-Familienzentrum / Integrative Kindertageseinrichtung am Dördelweg in Iserlohn steht ein Bauwagen im Außenbereich der Mäusegruppe. Für die jüngsten Kinder von etwa vier Monaten bis drei Jahren ist er ein wichtiger Ort zum Spielen, Entdecken, Zurückziehen und Ausprobieren. Der Bauwagen ist erhaltenswert, braucht aber Pflege: Die untere Holzverkleidung ist teilweise morsch, der Eingangsbereich soll geprüft und die Gestaltung aufgefrischt werden. Eltern, Ehrenamtliche, Pfadfinder:innen und Nachbar:innen sollen gemeinsam mit anpacken. So wird aus einer notwendigen Instandsetzung ein Mitmachprojekt für Familien, Kita und Nachbarschaft.

Dance & Smile
Das Projekt hat das Ziel Menschen mit und ohne Behinderung zusammen zu- bringen. Es wird ein einfaches leichtes Programm im Tanzen angeboten. Es soll die soziale Teilhabe stärken. Menschen mit und ohne Behinderung solle eventuelle Berührungsängste abbauen können. Zielgruppen sind a) Menschen mit unterschiedlichen körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen, die von Einsamkeit betroffen sind. b) Menschen ohne Bindering aus der lokalen Gemeinschaft (Nachbarn, Ehrenamtliche)die einen Beitrag zur gelebten Inklusion leisten möchten. Das Projekt hat das Ziel regelmäßige Treffen zu ermöglichen.

Soziale Stadtimkerei
Seit 2017 summt die Soziale Stadtimkerei der gpe – Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen – gGmbH mitten in Mainz. Wir sind Treffpunkt, Lernort und Aktionsraum gleichermaßen – und ein Projekt, das sozialen Zusammenhalt und Naturschutz verbindet. Als soziales Projekt fördern wir insbesondere Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Am Bienenstock zählt nicht die Krankheitsgeschichte, sondern Verlässlichkeit, Neugier und Teamarbeit. Natürlich arbeiten wir inklusiv und nachbarschaftlich. Neben unseren Akteuren mit Beeinträchtigungen ergänzen auch Nachbar*innen, Studierende und Rentner*innen das Team der Sozialen Stadtimkerei. Wöchentlich kommen sie im „Honig-Club“ zusammen. Über 1000 Schüler, Senioren und Vereine besuchen uns jedes Jahr!

Internationale Küche für alle – Essen verbindet
Die Internationale Küche Freital bringt Menschen verschiedener Generationen und Herkunft täglich an einen Tisch. Senior*innen, Familien, Arbeitende aus der Umgebung, Menschen mit Fluchtgeschichte sowie russlanddeutsche und ukrainische Nachbar*innen begegnen sich hier beim gemeinsamen Essen. Das Projekt soll in Zukunft auch Menschen mit geringem Einkommen und Menschen die von Armut betroffen sind erreichen und ein warmes Mittagessen auf Spendenbasis (jeder gibt was er kann) ermöglichen. Für viele ältere Menschen ist dieser Mittagstisch ein wichtiger Treffpunkt gegen Einsamkeit. Mit traditionellen Gerichten, offenen Begegnungsangeboten und gemeinschaftlichen Aktionen stärkt der Verein Zusammenhalt, Vielfalt und Nachbarschaft in Freital.

VITUS-Haltern am See e.V. Haus der Begegnung im Herzen der Stadt
VITUS (Verein für Integration, Teilhabe und Solidarität), getragen von ca. 150 Mitgliedern, unterhält in direkter Stadtmitte (Nähe zum historischen Alten Rathaus und Marktplatz) angemietete Vereinsräume, ca. 120 qm, barrierefrei zugänglich. Hier gibt es täglich verschiedenste Angebote: offene Cafes für Jedermann, Computerkurse, Deutsch für Asylbewerber, Nachhilfe für Grundschüler, Treffen integrativer Gruppen, Koch- und Musikevents, Ausstellungen, Beratung für vulnerable Personen... VITUS ist es wichtig, alle Schichten der Gesellschaft näher zusammen zu bringen und damit auch älteren und bedürftigen Menschen eine Anlaufstelle gegen Einsamkeit zu bieten - eine echte Nachbarschaftshilfe, anerkannt in der Stadtgesellschaft. SÄMTLICHE Angebote finden ehrenamtlich und kostenlos statt.